projekte LGL

1 – Am Arbeitsplatz

Seit 2005 führt LGL im Rahmen des EQUAL Programms der Europäischen Kommission das Projekt “Open and safe at work” durch. Zielgruppe sind an- und unangestellte lsbt-Personen jeden Alters und deren Arbeitgeber. Als Ergebnis soll die Intoleranz gegenüber Angestellten, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden, reduziert werden und gleichzeitig soll Chancengleichheit am Arbeitsplatz unterstützt werden.

Zum ersten Mal soll die Situation von lsbt-Personen auf dem litauischen Arbeitsmarkt gründlich untersucht werden. Gründe für ihre Ausgrenzung sollen gefunden und Wege, die Diskriminierung zu überwinden gezeigt werden. Die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Problem soll erhöht werden.

Aktionen, um diesen Zielen näher zu kommen, werden unter anderem sein: Die Errichtung eines Zentrums für Informationen und gegenseitiger Hilfe für die Zielgruppe und das Angebot von Weiterbildungen. Eine neue Reihe von Methodenmaterial, Werkzeugen und Maßnahmen zur Sicherung chancengleicher Anstellung werden vorbereitet, getestet und verbreitet. Verschiedene internationale Aktivitäten sind ebenfalls geplant.

2 – Herausforderungen an Familiengesetz und –politik in einem erweiterten Europa

Ziel des Projektes ist es, den Dialog zu fördern, der sich mit Familienpoltik in Mitgliedstaaten der Europäischen Union und den demographischen und sozialen Herausforderungen, denen sie gegenüber steht, befasst.

Die Hauptaktivitäten sind fünf Seminare, die Informationen über das Projekt Herausforderungen an Familiengesetz und –politik in einem erweiterten Europa” geben sollen und es öffentlich machen. Während des Projektes entstand die Fotoausstellung “Living together”, der eine Broschüre zur Ausstellung folgte. Die Publikation umfasste soziologische und rechtliche Betrachtungen con “traditionellen” und “nicht-traditionellen Familien.

Mehr Informationen auf Litauisch gibt es unter www.gay.lt/family

3 – Kampagne zur Gleichstellung

Ziel des Projektes war es, die Verwirklichung eines Gleichbehandlungsgesetzes in Litauen zu fördern. Dabei sollte die öffentliche Aufmerksamkeit und Akzeptanz von Gleichheit erhöht und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung bekämpft werden.

Die Zielgruppe waren Behörden, diskriminierungsgefährdete Personen – wie etwa lesbische Frauen und schwule Männer, NGOs, Arbeitgeber und Gewerkschaften. Sie bekamen umfassende Informationen über die Antidiskriminierungsrichtlinien der EU und die Vorteile von nationalen Bestimmungen, die weiter gehen im Stellen von Sicherheit gegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung, als nötig gemäß der Richtlinie.

Die Informationskampagne umfasste drei Seminare und Pressekonferenzen, die Produktion eines Good Practice Ratgeber mit Empfehlungen für wichtige Entscheidungsträger, eine Broschüre für Opfer von Diskriminierung mit Hilfe und Informationen. Die Verbreitung des Projektes fand über Artikel auf der Internetseite, in Seminaren, in Bibliotheken, in Informationszentren der EU und per Post statt. Das gesamte Projekt dauerte zwölf Monate.