über Lithuanian Gay League

Die Nichtregierungsorganisation Lithuanian Gay League wurde 1995 gegründet und widmet sich dem Kampf gegen Homophobie und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder der Genderidentität. Durch Bildung, Unterstützung und Repräsentation der lsbt-Gemeinschaft arbeitet LGL für eine einschließende soziale Umwelt für schwule Männer, lesbische Frauen, Bisexuelle und Transgender.

1993 fand das erste offizielle Treffen statt. Die erste Ausgabe des monatlichen LGL Newsletter namens “Amsterdam” wurde veröffentlicht. Im Winter 1995 öffnete das erste schwul-lesbische Zentrum seine Türen. 1995 wurde die Lithuanian Gay League dann offiziell beim Justizministerium eingetragen. Seitdem ist sie eine der ältesten NGOs im Land.

Während der vergangenen Jahre konnte die Organisation verschiedene Projekte verwirklichen. So wurden unter LGLs Leitung erstmals die Länder im Baltikum betreffs Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung untersucht. Dem Projekt “Challenges to family law and policy in Europe” folgte eine Veröffentlichung, Seminare im ganzen Land und die Fotoausstellung “Living together.” Die Koordination des EQUAL Projektes der Europäischen Kommission war bisher das größte und ehrgeizigste Projekt in der Arbeit der Organisation. Dessen Ziel ist es, Intoleranz gegenüber Angestellten zu reduzieren, die Diskriminierung aufgrund ihrer sexuellen Orientierung erleben. Integration und gleiche Möglichkeiten für alle sollen geschaffen werden.

Neben der Projektarbeit hat LGL außerdem aktiv Lobbyarbeit betrieben, Verbesserungen zur Verhinderung von Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung wurden in das Straf- und Arbeitsgesetz übernommen. LGL kontrolliert Gesetze und reicht Vorschläge zur Verbesserung der sozialen Bedingungen von lsbt-Personen ein.

Die Vision der Organisation ist eine respektvolle, offene und einschließende Gesellschaft in Litauen, frei von diskriminierenden und homophoben Einstellungen.

www.gay.lt | www.atviri.lt

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