über Kampania Przeciw Homofobii

Die Kampagne gegen Homophobie wurde 2001 gegründet und ist eine Nichtregierungsorganisation, die polenweit arbeitet. Sie vereint ausschließlich Freiwillige, die sich für ein weit verstandenen Kampf gegen Homophobie einsetzen. Als die Kampagne sich gründete, gaben 95 Prozent der polnischen Bevölkerung an, dass Homosexualität abnorm sei und medizinisch behandelt werden müsse.

Hauptziele sind es, soziale Gleichberechtigung von Menschen außerhalb der Heteronorm zu erlangen – durch den Aufbau einer toleranten Gesellschaft, in der sich Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transgender und andere Minderheiten wohl fühlen. So organisiert KPH regelmäßig Konferenzen, Ausstellungen, Demonstrationen, Workshops, Treffen mit Politikern und Akademikern, betreiben politische Lobbyarbeit und veröffentlichen vierteljährlich das Blatt Replika. Die Aufarbeitung und Untersuchung von Homophobie in Polen ist hauptsächlich KPH zu verdanken.

KPH hat Regionalbüros in Kraków, Wroclaw, Lód´z, Tricity, Toru´n und Silesia. KPH und Lambda Warsaw, die oft mit einander kooperieren, wie etwa für die Warsaw Pride oder das Culture For Tolerance Festival in Kraków, sind zusammen die beiden größten Organisationen ihrer Art in Polen. Präsident ist seit der Gründung Robert Biedroń.

http://www.kampania.org.pl/

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